Otto Dix

 

Otto Dix (1891-1961), German

ist ein bedeutender deutscher Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Otto Dix’ Werk ist von stilistischer Vielfalt geprägt, bleibt jedoch in seiner künstlerischen Grundhaltung dem Realismus verpflichtet. Geprägt von der Philosophie Friedrich Nietzsches erkennt der Maler Otto Dix Schönheit auch im Hässlichen. Selbst die abstoßendsten Szenen setzt er höchst kunstvoll um, vereint dabei die Ambivalenz von Schönheit und Grauen in seinen Bildern. Auf der Suche nach unmittelbarem Kontakt zur Realität meldet er sich 1914 freiwillig als Soldat und zieht in den Ersten Weltkrieg. „Ich brauche die Verbindung zur sinnlichen Welt, den Mut zur Hässlichkeit, das Leben ohne Verdünnung“, Seine 1927 erlangte Professur an der Kunstakademie Dresden verliert er bereits 1933 wieder, als er als „entartet“ eingestuft wird. Er gerät in französische Gefangenschaft und kehrt 1946 nach Hemmenhofen zurück. Danach wendet er sich der Landschaftsmalerei zu. 1959 erhält er das Große Bundesverdienstkreuz, er stirbt 1969 an einem Schlaganfall in Singen.

 

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